Brandschutz in Tanklägern

Auf Initiative des UTV wurde im Juli 2017 ein gemeinsames Forschungsvorhaben zum Thema „Brandschutz“ gestartet. Zusammen mit der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB) sowie der Deutschen Wissenschaftlichen Gesellschaft für Erdöl, Erdgas und Kohle (DGMK) hat das Gemeinschaftsprojekt die Brennbarkeit sowie Entzündbarkeit von Mitteldestillaten (Dieselkraftstoff, Leichtes Heizöl und vergleichbare Produkte) wissenschaftlich untersucht und ausgewertet.

Im August 2018 wurde als Resultat der DGMK-Forschungsbericht 811 zum "Brandverhalten von Mineralölprodukten mit Flammpunkt >55°C" veröffentlicht. Zentrale Erkenntnis war, dass im Rahmen der separaten Lagerung der untersuchten Produktgruppen in Tanklägern und Raffinerien im Gebiet Nordwest-Europa bezüglich Explosionsgefahr und Brandgefahr im bestimmungsmäßigen Betrieb keine Risiken zu befürchten sind, sofern die Produkttemperatur in der Flüssigphase die Temperatur von 40°C nicht überschreitet.

Ausgehend von den Forschungsergebnissen sollen Aussagen zu bestehenden Brandschutz-Richtlinien und -Regelwerken abgeleitet werden. Diese sollen in die zukünftige Revision und Überarbeitung der, für den Brandschutz von Tanklägern relevanten, Regelwerken einfließen, um auch zukünftig die Anlagensicherheit gegenüber Mitarbeitern und Anwohnern zu gewährleisten.

 

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