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Klimaneutraler Verkehr: MEW startet Aktion „E-Fuels? Ja, bitte“

Am 20. August 2021 fiel der Startschuss für die Initiative „E-Fuels? Ja, bitte“ der Mittelständischen Energiewirtschaft Deutschland (MEW). Ziel ist es, vor der Bundestagswahl die enorme Bedeutung der strombasierten synthetischen Kraftstoffe als wichtiger Bestandteil des Energiemixes der Zukunft in den Sektoren Mobilität und Wärme zu unterstreichen.

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Seit den 1970ern ist die lachende Sonne umrahmt vom Slogan „Atomkraft? Nein danke“ bekannt. Jetzt wird ein ähnliches Motiv Symbol für klimaneutralen Verkehr: Die gelben Aufklebern mit dem Spruch „E-Fuels? Ja, bitte“ sollen strombasierte synthetische Kraftstoffen als nachhaltige Alternative zu Benzin, Diesel, Kerosin und Heizöl in der breiten Öffentlichkeit bekannter machen. Die Aktion startete am 20. August 2021 und ist Teil der Informationskampagne eFuel-Today, die die Mittelständische Energiewirtschaft Deutschland gemeinsam mit ihren Mitgliedsverbänden UTV, BFT, AFM+E und FPE Anfang 2021 ins Leben gerufen hat.

Ziel der Initiative ist es, die Öffentlichkeit über strombasierte Kraftstoffe zu informieren. „Viel zu wenige Menschen wissen, was E-Fuels sind. Wir wollen mit eFuel-Today über die Vorteile von synthetischen Kraftstoffen aufklären und Begeisterung dafür schaffen“, erklärt Duraid El Obeid, Vorstandsvorsitzender des

MEW. „Je mehr Befürworter wir für das Thema gewinnen können, die ihren Zuspruch beispielsweise durch den Aufkleber auf ihrem Auto zeigen, desto stärker wächst der Druck auf eine neu gewählte Bundesregierung, die Rahmenbedingungen für einen Markthochlauf von synthetischen Kraftstoffen zu schaffen“, ergänzt Matthias Plötzke, Hauptgeschäftsführer des MEW. „Wir als Verband und unsere Mitglieder unterstützen die Pariser Klimaziele und damit auch das Ende von fossilen Kraft- und Brennstoffen. Eine Defossilisierung der Mobilität erreichen wir aber nicht durch eine einseitige Fokussierung auf Elektromobilität, sondern durch Technologieoffenheit”, sagt El Obeid. Hier sind synthetische Kraftstoffe ein wichtiger Baustein.

Mitgliedsunternehmen des MEW wie beispielsweise viele mittelständische Tankstellen und Kraft- und Brennstoffhändler werden die Aufkleber während des Kampagnenzeitraums in den kommenden fünf Wochen an ihren Tankstellen verteilen. E-Fuels-Fans können sie außerdem auf https://efuel-today.com/e-fuels-ja-bitte/ bestellen. Dort finden sich auch die Begleit-Videos zum Download und kostenfreien Teilen in den Social Media.

„Wir hoffen, dass wir mit dieser Aktion eine möglichst breite Öffentlichkeit erreichen und damit endlich auch ein Umdenken bei der Politik erzielen“, beschreibt El Obeid das Ziel.

 Über synthetische Kraftstoffe:

E-Fuels sind synthetische und strombasierte Kraft- und Brennstoffe, die aus erneuerbaren Energien wie Sonnenenergie, Wind- oder Wasserkraft hergestellt werden. Per Elektrolyse wird dabei Wasser in Sauerstoff (O2) und Wasserstoff (H2) gespalten. Der Wasserstoff wird im zweiten Arbeitsschritt mit Kohlendioxid (CO2)

verbunden, das zum Beispiel aus Industrieemissionen oder aus der Luft stammt.

Weil beim Verbrennen von E-Fuels genauso viel CO2 freigesetzt wird wie bei der Produktion vorab gebunden wurde sind synthetische Kraftstoffe CO2-neutral – vorausgesetzt sie wurden aus erneuerbaren Energien hergestellt.

Über eFuel-Today:

eFuel-Today ist eine Kampagne, die der Dachverband Mittelständische Energiewirtschaft Deutschland (MEW) gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden Bundesverband freier Tankstellen (bft), Aussenhandelsverband für Mineralöl und Energie (AFM+E), Fuel Power Energy (FPE) und Unabhängiger Tanklagerverband (UTV) Anfang 2021 ins Leben gerufen hat. Ziel ist es, das Thema synthetische Kraft-und Brennstoffe in der breiten Gesellschaft (Bottom-up-Ansatz) bekannt zu machen und als CO2-neutrale Alternative zu konventionellen Kraftstoffen zu positionieren.

Herzstück der Kampagne ist die Informationsplattform efuel-today.com, die von verschiedenen Aktivitäten auf Facebook, Instagram und YouTube ergänzt wird. Zielgruppe sind alle potenziellen Nutzer von E-Fuels. Das sind zum einen die privaten Autofahrer, insbesondere die Pendler, zum anderen Berufskraftfahrer, also

Lkw-, Bus-, Taxifahrer, aber auch Fahrlehrer, Handwerker oder Vertreter der Polizei, Feuerwehr und der Rettungsdienste. Natürlich möchten die Initiatoren darüber hinaus Vertreter der Politik und der Medien mit eFuel-Today ansprechen.

 

Pressekontakt
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Frank Schaper
Geschäftsführer
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